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Aktuelles

 05.12.2019 – Weihnachtsfeier mit unseren Kunden

Am Donnerstag, den 05.12.2019 haben wir mit unseren Kunden eine sehr schöne Weihnachtsfeier verbracht.

Bei Kaffee und Kuchen und ein paar kleinen Programmpunkten ließen es sich alle im Brauhaus bei Venema in Abbehausen gut gehen. Wir waren überrascht und erfreut wie viele Kunden unserer Einladung gefolgt sind.

Wir danken allen für die rege Teilnahme und ein paar Stunden abseits des alltäglichen Trubels in gemütlicher Gesellschaft.

Wir wünschen allen Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern eine schöne Weihnachtszeit und ein gesundes Jahr 2020.

 

16.09.2019 - Inkontinenz kommt teuer / Veranstaltung am 23.10.2019

Kreiszeitung Wesermarsch  – Laura Nobel

Große Zahl von Betroffenen im Alter - Offener Austausch über Tabu-Thema geplant

 Die Blase oder auch der Darm machen plötzlich schlapp, ganz normale Körperfunktionen lassen eine Person im Stich: darüber spricht niemand gern. Dabei ist Inkontinenz vor allem im Alter ein weit verbreitetes Problem. „Von 100 Kunden leiden etwa 85% unter Inkontinenz“, führt Stephan Molitor, Pflegedienstleiter des Pflegedienstes Hergen Bremer, vor Augen.

Der Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Nordenham und der Pflegedienst Hergen Bremer wollen jetzt mit dem Thema Inkontinenz an die Öffentlichkeit. Es soll raus aus der Tabu-Thema-Zone. Denn die Scham der Betroffenen, mit ihrer Krankheit offen umzugehen, sei hoch. „Inkontinenz ist ein großes Problem in der Gesellschaft“, sagt Albert Mumme. Er ist Vorsitzender des Senioren- und Behindertenbeirats. Das Leiden sei nicht nur lästig, sondern auch teuer. Denn Inkontinenzhosen oder-Vorlagen nehmen viel Platz in der Mülltonne ein. Die Folge: Die schwarze Tonne muss viel öfter entleert werden als bei einem Durchschnittshaushalt. Und dabei fallen Zusatzkosten an, die die Betroffenen selbst bezahlen müssen. Bei einem Zweipersonenhaushalt werde im Jahr sechs Mal die gewöhnliche 80-Liter-Tonne für die Grundgebühr von 126 Euro entleert, so Albert Mumme. Alles ,was darüber hinausgeht, kostet extra. Albert Mumme rechnet anhand eines realen Beispiels einer inkontinenten Person vor: „Eine240-Liter-Tonne muss alle 14 Tage geleert werden. Das sind 26 Entleerungen im Jahr, wovon nur zwei unter die Grundgebühr fallen.“ 24 Entleerungen müssten also zusätzlich gezahlt werden, was einer Summe von 633,60 Euro entspräche. „Die Betroffenen sind schon gestraft genug, dass sie an Inkontinenz leiden“, sagt Albert Mumme, „und dann kommt noch die finanzielle Belastung hinzu. “Je nachdem, wie stark die Inkontinenz ausgeprägt ist, fielen Zusatzkosten von bis zu 800 Euro im Jahr an, berichten Albert Mumme und Stephan Molitor. „Das ist bei einer Rente von 1800Euro eine ganze Menge“, betont Stephan Molitor. „Die Menschen leben teilweise von der Hand in den Mund. “Deshalb wollen der Pflegedienst und der Senioren- und Behindertenbeirat anregen, dass der Landkreis einen Zuschuss zu den hohen Müllkosten gibt, sofern ein Betroffener durch ein ärztliches Attest vorweisen kann, dass er an der Krankheit leidet. Im Landkreis Ammerland gebe es unteranderem schon einen kleinen Zuschuss zu den Müllentsorgungskosten, berichtet Albert Mumme. Bei Inkontinenz sind Katheter eine Alternative für Vorlagen und Windelhosen. Davon hält Stephan Molitor jedoch nichts. „Ein Katheter bedeutet auch immer ein Infektionspotenzial“, macht er deutlich. Betroffene litten oft unter Harnwegsentzündungen, die dann mit Antibiotika behandelt werden müssen. Mit einem Urinbeutel am Körper fühlten sich ohnehin die wenigsten Patienten wohl. Außerdem kann Inkontinenz auch den Stuhlgang betreffen .Für die Inkontinenzwindeln und Vorlagen übernimmt die Krankenkasse einen großen Teil der Kosten. Doch lange nicht jeder, der darunter leidet, geht zum Arzt. Zu hoch ist bei vielen Menschen die Scham. Viele Betroffene bestellen stattdessen im Internet, damit möglichst niemand von ihrem Problem erfährt. „Es dauert auch ganz lange, bis die Patienten sich auf die Hilfen einlassen“, erzählt Petra Bogmann, stellvertretende Pflegedienstleiterin bei Hergen Bremer. Gerade außerhalb der eigenen Wohnung koste es viel Überwindung, eine Inkontinenzwindel zu tragen. „Die Angst ist groß, dass jemand etwas mitbekommt“, sagt Petra Bogmann. Das habe auch zur Folge, dass sich viele Menschen zurückziehen, lieber in der Wohnung bleiben. Sprich: Inkontinenz schränkt die Lebensqualität ein. Deshalb sei es umso wichtiger, dass das Thema nicht mehr tabuisiert wird, sind sich Albert Mumme und Mitstreiter sicher.

Am 23.Oktober wollen der Senioren-und Behindertenbeirat und der Pflegedienst Hergen Bremer einen offenen Abend zum Thema Inkontinenz veranstalten. Dazu sind Betroffene und weitere Pflegedienste eingeladen. Treffpunkt ist um 18Uhr im Tagungsraum des Butjenter Brauhauses.

 06.09.2019 - Glückwunsch zur bestandenen Palliatic-Care-Weiterbildung!

 Anfang September konnten wir durch die erfolgreichen Weiterbildungen unserer Mitarbeiterinnen unsere Leistung der ambulanten Palliativversorgung , die wir in Kooperation mit dem Palliativ Netzwerk Wesermarsch anbieten, weiter ausbauen.

 Wir freuen uns, dass Ihr die Weiterbildung mit Bravur gemeistert habt und gratulieren Euch dazu.

 Stephan Molitor (Pflegedienstleitung) überreichte die Glückwünsche an Petra Bogmann (stellvertretende Pflegedienstleitung) und an Sigrid Böning (Pflegefachkraft).

 09.08.2019 - Wenn keiner mehr zum Helfen kommt

 Kreiszeitung Wesermarsch  – Christoph Heilscher

 NORDENHAM. Der Pflegenotstand hat inzwischen auch die ambulanten Pflegedienste erreicht.

Die sorgen eigentlich dafür, dass Menschen möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden leben können. Das Pflegepersonal unterstützt Menschen mit medizinischen Anwendungen in deren Zuhause. Doch immer häufiger kommt der Pflegedienst eben nicht mehr. „Uns fehlen Leute“, sagt Stephan Molitor, Pflegedienstleiter bei der Häuslichen Alten- und Krankenpflege Bremer mit Sitz in der Walther-Rathenau-Straße.

So ergehe es sämtlichen Pflegediensten in der Wesermarsch, betont er. Manche Patienten stünden ein Vierteljahr auf der Warteliste. Und wer hilft diesen Menschen dann? Wer keine Verwandten, Freunde oder Nachbarn hat, die einspringen können, ist schlecht dran. Da bleibt mitunter nur der vorübergehende Wechsel ins Heim. Wenn man dann einen Heimplatz bekommt.

Innerhalb weniger Jahre ist der Pflegebereich in Deutschland zum Notstandsgebiet geworden. Das war mal ganz anders. Stephan Molitor erinnert sich noch gut an seine Ausbildung in den 1980er Jahren in der Wesermarsch-Klinik. „Damals gab es 400 Bewerber für zwölf Planstellen“, erzählt er. Doch das ist halt schon eine Weile her. Seitdem hat sich die Welt verändert. „Es kommen mehrere Faktoren zusammen“, erläutert Bernd Bremer. Zum einem ist aufgrund der Alterung der Gesellschaft die Zahl der Patienten gestiegen. Zum anderen gibt es weniger junge Leute. Das heißt auch weniger potenzielle Auszubildende in der Pflege. „Hinzu kommt, dass die ambulante Pflege medizinisch anspruchsvoller geworden ist“, macht Bernd Bremer deutlich. Das ist ein hoch qualifizierter Beruf, Bewerber müssen also die entsprechende Eignung mitbringen. In dieses Spannungsfeld hinein wirkt die Tatsache, dass sich die Familien verändert haben. Dass einer der Partner zu Hause bleibt, um sich um die Familie und auch ältere Angehörige zu kümmern, das ist nicht mehr die Regel, sondern die Ausnahme. Der Pflegedienst Bremer kümmert sich jede Woche um rund 80 Patienten. 47 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei Bremer beschäftigt, viele in Teilzeit. „Wenn hier fünf qualifizierte neue Leute stehen, würde ich sie sofort einstellen“, betont Bernd Bremer. Doch diese fiktiven fünf neuen Kräfte stehen eben nicht vor der Tür.

Der Pflegedienst versucht, durch Ausbildung neue Kräfte zu gewinnen, und ist froh, in diesem Sommer nach Jahren mal wieder zwei geeignete junge Menschen eingestellt zu haben. Die werden zu examinierten Altenpflegern ausgebildet. Warum ergreifen die beiden einen Beruf, den offensichtlich so viele andere meiden? Patricia Linneweber erzählt, dass sie durch eine familiäre Erfahrung auf das Berufsbild aufmerksam wurde. Als ihre Oma im Krankenhaus lag, habe die Familie viele Pflegeleistungen übernommen, weil das in der Klinik nicht funktioniert habe. Anderen Menschen zu helfen sei erfüllend, macht sie deutlich. Kevin Günther hat das Berufsbild über ein Praktikum in einem Pflegeheim kennengelernt. „Es hat mir Spaß gemacht zu erleben, wie die Leute sich freuen, wenn man sich um sie kümmert“, sagt er. Und ist dabeigeblieben. Zwar sei die Arbeit intensiv und mitunter auch psychisch belastend, aber das Positive überwiege diese Herausforderungen. Liegt ein Problem der Pflegebranche vielleicht daran, dass die Mitarbeiter zu schlecht bezahlt werden? Bernd Bremer verweist darauf, dass die Gehälter viel stärker gestiegen seien als in  anderen Branchen, und zwar um 24 Prozent in den zurückliegenden fünf Jahren. Der Stundenlohn betrage inzwischen 15 bis 18 Euro. Ein Auszubildender verdiene im ersten Lehrjahr 930 Euro im Monat, für einen examinierten Altenpfleger seien es als Berufsanfänger 2800 Euro. Fest steht, dass der Bedarf an Pflegekräften groß ist und weiter steigen wird. Was tun? Das Problem könne lokal nicht gelöst werden, ist den Beteiligten klar. „Da ist die Politik gefordert“, betont Stephan Molitor.

 12.02.2019 - Dem Fachkräftemangel aktiv entgegen wirken...

Auch auf unseren neuen Fahrzeugen zeigen wir ab sofort, dass wir noch Nachwuchskräfte bei uns im Pflegedienst suchen. 

01.10.2018 - Führungswechsel in der Pflege

Unsere Pflegedienstleitung Stephan Molitor hat eine neue stellvertretende Pflegedienstleitung an seiner Seite. Stephan Molitor und Petra Bogmann leiten bereits seit dem 01.10.2018 unseren Pflegedienst im Kollegialsystem.

Frau Bogmann  hat im Jahr 2011 Ihre Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin in unserem Pflegedienst abgeschlossen und hat sich kontinuierlich weitergebildet. So ist sie unter anderem als Praxisanleiterin für die Betreuung der Altenpflegeschüler in unserem Betrieb zuständig.

Zusammen haben sich unsere Pflegedienstleiter zum Ziel gesetzt den Betrieb und auch den Bereich der Palliativpflege auszubauen, um unsere Kunden in Nordenham und Butjadingen auf Ihrem letzten Weg zu begleiten und Angehörige zu trösten, zu entlasten und weitestgehend zu unterstützen.

28.09.2017 - Ergebnis unserer jährlichen Überprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) – Note 1,0-
Wie jedes Jahr war auch dieses Jahr wieder der MDK bei uns im Pflegedienst, um zu überprüfen, ob wir unsere Kunden nach allen gültigen Standards und Richtlinien versorgen.
Für uns war es dieses Jahr aber nicht wie jedes Jahr:
Zum einen durch den Tod des Geschäftsgründers und Inhabers Hergen Bremer im April dieses Jahres und die daraus folgende Übernahme des Pflegedienstes durch Monika Bremer resultierte sehr viel Bürokratie und Veränderung, an die sich jeder erstmal gewöhnen musste.
Zudem wurden die Auflagen vom MDK für alle Pflegebetriebe in diesem Jahr nochmals verschärft, was es für unsere Pfleger natürlich nicht leichter macht, alle Anforderungen zu erfüllen.
Dennoch steht unter dem Strich die Traumnote 1,0 !
Hierfür möchten wir natürlich unseren Kunden danken, die uns die Zusammenarbeit leicht machen.
Ganz besonders danken wir aber unserem gesamten Team für die super Arbeit, die IHR in dieser schweren Zeit geleistet habt!
Wir sind sehr froh, dass wir uns auf Euch verlassen können!
Monika, Christian & Bernd Bremer

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06.09.2017 - Neue Dienstautos
Wie in den vergangenen Jahren wurden auch dieses Jahr wieder alte PKW aussortiert. Die Fahrzeuge haben ihre Dienste über einige Jahre und mit mehr als 200.000 km auf Nordenhams und Butjadingens Straßen geleistet.
Jetzt werden sie durch die neue Generation Ford Ka+ ersetzt.
Ab sofort werden vorerst zwei neue Fahrzeuge unseren Fuhrpark verstärken und unsere Pflegekräfte sicher von Kunde zu Kunde bringen.
Wir danken unserem langjährigem Partner, dem Autohaus Uwe Weber aus Tossens, sowie der Aldesign Werbeagentur für die schnelle und reibungslose Beschriftung.
Unseren Mitarbeitern wünschen wir allzeit gute Fahrt!

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21.10.2016; Quelle: Kreiszeitung Wesermarsch, Bericht: Klaus-Günter Oetting

Neu: Tagespflege im Butenland

Butjenter Treff in der Strandallee in Burhave mit bis zu 15 Betreuungsplätzen - im Januar Eröffnung

Noch rund drei Monate, dann wird es in Butjadingen eine Tagespflegestätte für Senioren geben. Die erste Einrichtung dieser Art in der Bädergemeinde entsteht an der Strandallee in Burhave. Bauherrin ist Siegrid Timmermann, betrieben wird der Butjenter Treff, so der Name der Einrichtung, von Hergen Bremer.

Der Burhaver Krankenpfleger und Kaufmann wird das Gebäude als Pächter übernehmen. Hergen Bremer betreibt gemeinsam mit seinen beiden Söhnen Christian [Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege] und Bernd [Fachwirt im Sozial-und Gesundheitswesen] das Senioren-Zentrum Burhave, das Seniorenpflegeheim "Haus Ruhwarden", das Pflegezentrum Lieken & Bremer in Rodenkirchen, einen ambulanten Pflegedienst für Nordenham und Butjadingen und die Tagespflegeeinrichtung "Haus Klönschnack" in Blexen.

In diese Einrichtung in Blexen kommen regelmäßig Senioren aus Butjadingen - verbunden mit weiten Wegen. Die werden ab 2017 kürzer: Der Butjenter Treff bietet ab Januar fünfmal wöchentlich [Montags-Freitags; 08:00 - 16:00 Uhr] eine Tagespflege an. Für Menschen mit einer Pflegestufe [ab 2017: Pflegegrad], die in ihren Familien leben, übernehmen die Pflegekassen die Kosten, Menschen ohne Pflegestufe müssen etwas zuzahlen.

"Wir holen die Tagesgäste morgens ab und bringen sie am Nachmittag wieder nach Hause", erläutert Bernd Bremer. Die Zeit dazwischen wird ausgefüllt mit einem gemeinsamen Frühstück, mit Spielen und Gymnastik. Die Gäste können gemeinsam singen und basteln. Das Mittagessen kommt aus dem Senioren-Zentrum Burhave. Danach können sich die Senioren zum Mittagsschlaf hinlegen. Nachmittags gibt es wieder Freizeitangebote, individuell auf die Gäste zugeschnitten, und Kaffee mit Kuchen. "Für Angehörige, die die Betreuung zu Hause übernehmen, ist das eine große Entlastung", weiß Hergen Bremer. Und die Betreuten selbst lernen neue Menschen kennen, bilden kleine Gruppen und pflegen ihre Kontakte.

Der Butjenter Treff ist 250 Quadratmeter groß und barrierefrei. Die Pflegeeinrichtung besteht aus einem großen Aufenthaltsraum, Küche, Büro und mehreren Ruheräumen.

Im Sommer lädt eine Terrasse zum Verweilen ein. Im Hof entsteht ein Pavillon. Im Obergeschoss entstehen zwei Mietwohnungen.

Außerdem werden Arbeitsplätze geschaffen: Pflegefachkräfte, Betreuungskräfte, sowie Fahrer, die die Butjenter transportieren - auf dem kurzen Weg.

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Überprüfung des Medizinisches Dienstes in unserem Hause am 11.08.2016

Wie jedes Jahr wurden wir unangekündigt einer Regelprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) unterzogen.

Das Ergebnis kann sich wieder sehen lassen. Wie bereits in den letzten Jahren steht unter dem Strich eine 1,0.

Wir danken allen Mitarbeitern, die sich das ganze Jahr über für die Qualität unseres Pflegedienstes eingesetzt haben und jeden Tag unsere Kunden im Sinne unserer Einrichtung liebevoll und kompetent versorgen.